
Der Plauensche Grund im Südwesten von Dresden war einst ein Sehnsuchtsort der Romantik. Pittoreske Felsen und der damals wilde Lauf der Weißeritz zogen Besucherinnen und Besucher in ihren Bann. Zwischen 1770 und 1830 sollen verschiedenen Veröffentlichungen zufolge mehr als tausend Blätter unterschiedlicher Künstler mit Motiven aus dem Tal entstanden sein.
Heute prägen auch Fabrikbauten, Verkehr und Bergbau-Hinterlassenschaften das Bild. Ein Spaziergang durch den vorderen Teil des Plauenschen Grunds führt zu Spuren dieser wechselvollen Landschaftsgeschichte. Mit dabei sind u.a. Heinrich von Kleist, Wilhelm Müller und Novalis.
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